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Gedanken

Ein Gang durch den Wald

Ich gehe durch den Wald,
ich höre wie es zwischen den Blättern schallt,
ich höre die zwitschernden Vögel.

Ich gehe weiter, hinein in den Wald,
ich merke, es dunkelt schon bald,
ich merke, es liegt an den Blättern.

Ich gehe noch weiter, hinein in den Wald
ich rieche den Duft, der hier im Walde weilt,
ich rieche die Blumen am Boden.

Ich gehe, ich setze den Weg fort durch den Wald,
ich sehe die knabbernde Hasengestalt,
ich sehe den Jagdhund des Försters.

Ich gehe und weile, an einem schönen Ort in dem Wald,
ich taste an den Bäumen, doch sie sind kalt,
ich taste mich langsam voran.

Ich gehe wieder weiter, wieder hinaus aus dem Wald,
ich schmecke die Luft und sie schmeckt nicht alt,
ich schmecke die Beeren der Sträucher.

Ich gehe hinaus, hinaus aus dem Wald,
ich spreche, meine Stimme im Gehirn widerhallt,
ich spreche über den Gang durch den Wald.

Hartmut Schöpke

 
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© 2003 H. Schöpke